Rosen-Methode Christiane Brdiczka

Behandlung mit den Händen am Rücken
manuelle Behandlung der Schulter

Die Rosen-Methode

Die Rosen-Methode wurde von der Körpertherapeutin Marion Rosen entwickelt und ist eine sanfte, präzise, auf die Anatomie abgestimmte Berührung, die in eine tiefe Entspannung führt. Die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen, prägen uns und damit auch unseren Körper. Unsere Muskelspannung, unser Atemmuster, unsere Gefühle und unsere emotionalen  Reaktionen sind davon beeinflusst. Chronische Muskelverspannungen sind der körperliche Ausdruck unterdrückter Gefühle. Sie hängen mit Erfahrungen zusammen, die zum Zeitpunkt des Geschehens nicht verarbeitet werden konnten. Durch die achtsame Berührung in der Rosen-Methode können sich die im Körpergedächtnis gespeicherten Schmerzen und belastenden Muster lösen. Wesentlich und hilfreich dabei ist der verbale Austausch zwischen Praktizierender und Klient/-in über das, was körperlich und emotional wahrgenommen wird.

Die Rosen-Methode eignet sich für Menschen…

  • die unter chronischen Schmerzen und Verspannungen leiden
  • mit chronischem Stress oder Erschöpfungszuständen
  • mit psychosomatisch bedingten Beschwerden, die ärztlich abgeklärt sind                                  
  • mit allgemeiner Unruhe oder Schlafstörungen
  • die Geburtserlebnisse aufarbeiten möchten
  • mit körperlichen Beschwerden, für die es keine schulmedizinische Erklärung gibt
  • die Unterstützung in einer persönlichen Krise suchen
  • als Ergänzung zu einer Gesprächstherapie
  • die auf der Suche nach beruflicher, persönlicher oder spiritueller Entwicklung sind

„ Die Rosen-Praktizierende sucht im Körper des Klienten die Bereiche, in denen chronische Muskelverspannungen sichtbar oder fühlbar werden und wo die freie Bewegung des Atems fehlt. Die verspannten Muskeln werden als Barrieren erfahren. Die Rosen-Praktizierende berührt die Muskeln mit einem Druck, der der Stärke der Muskelverspannung entspricht. Dadurch hat der Muskel die Möglichkeit, sich an seine Verspannungen und auch an seine Fähigkeit zur Entspannung zu erinnern. Während dieses Prozesses können die Praktizierende und der Klient darüber sprechen, was im Körper und in der Erfahrung des Klienten geschieht … Wenn sich verspannte Muskeln durch die Berührung entspannen, tauchen manchmal früher nicht zugelassene Empfindungen auf. Die Einsicht, dass das Spannungsmuster geschaffen wurde, um leichter zu überleben, gibt dem Klienten die Möglichkeit, sein authentisches wahres Selbst zu erfahren“.
(Elaine L. Mayland, Rosen-Methode Körperarbeit, 2006, S. 28ff)

„Wenn die Barrieren gefallen sind, können die Menschen sich öffnen und zeigen, was in ihnen steckt: Liebesfähigkeit, Kreativität, Denkvermögen. Sie können allen diesen Eigenschaften erlauben, Teil ihres Lebens zu werden“.
(Marion Rosen mit Susan Brenner, Die Rosen-Methode, Verlag Neue Erde, 2003, S. 27)